Stiften stiftet an

Deutsche Morbus Bechterew Stiftung profitiert von der „NRW-Rucksacktour“

LV-NRW-Vorsitzenden Karl Pappenheim (li) und der LV-Schatzmeister Willi Frings (2.v.r) übergaben den Scheck an den Stiftungsvorsitzenden Rüdiger Schmidt (re) und an das  Mitglied des Stiftungsbeirats, Karl-Erich Reuter (2.v.l).
LV-NRW-Vorsitzenden Karl Pappenheim (li) und der LV-Schatzmeister Willi Frings (2.v.r) übergaben den Scheck an den Stiftungsvorsitzenden Rüdiger Schmidt (re) und an das Mitglied des Stiftungsbeirats, Karl-Erich Reuter (2.v.l).

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne >DVMB 33< entschloss sich der Landesverband NRW, seine Gruppen mit einer gesonderten Aktion in diese Kampagne einzubinden. Er entwickelte die Idee einer Rucksacktour, die alle Gruppen in NRW verbindet. „Wunderschön!“ heißt eine Fernsehsendung im WDR-Fernsehen, die für die NRW-Rucksacktour Pate stand. Im Film packt eine prominente Person aus der besuchten Region etwas in den mitgebrachten Rucksack. Viele Gruppen zeigten sich von der Idee begeistert. Weil Bewegung für Menschen mit Morbus Bechterew so wichtig ist, erklärten sie ihre Bereitschaft, im Rahmen einer sportlichen Aktion im Laufe des Jahres mitzumachen. Natürlich muss eine landesweite Kampagne für eine breite Öffentlichkeit ins rechte Licht gerückt werden. Der ARD-Sportmoderator des Morgenmagazins, PETER GROßMANN, startete Anfang Mai als Schirmherr eine sportlich geprägte öffentliche Auftaktveranstaltung des Landesverbandes. Eine Kilometer-Zähl-Aktion mit einem Fahrrad-Ergometer auf der Bühne und eine publikumswirksame Mitmach-Gymnastik mit viel prominenter Unterstützung und interessanten Informationen verlieh der Veranstaltung den nötigen Schwung. In den folgenden Monaten starteten dann die Gruppen in NRW ihre Rucksacktour mit 31 Aktionen. Prominente lokale Persönlichkeiten, wie Politiker, Künstler, Unternehmer, Sportler, Star-Köche oder engagierte Bürger packten ihr Souvenir in den eigens dafür kreierten Rucksack. Die Übergabe der „Rucksack-Spende” fand während der jeweiligen Gruppen-Tour bei  einem offiziellen Pressetermin statt.

Durch diese gezielte Medienarbeit wurde so das Selbsthilfeangebot unserer Gruppen vor Ort stärker als sonst üblich in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Fast alle Prominenten waren von der Idee angetan und sagten ihre Mitwirkung für eine gute Sache gerne zu, als sie erfuhren, dass die Gaben zugunsten der Deutschen Morbus Bechterew Stiftung versteigert werden. Ein heftiger Bieterstreit sorgte auf der Abschlussveranstaltung in Köln Ende Oktober im Beisein einiger Ehrengäste nicht nur für eine vergnügliche Unterhaltung, sondern auch für einen ansehnlichen Betrag zugunsten der Stiftung, der um die Erlöse einer begleitenden Tombola aufgestockt wurde. Insgesamt konnte der LV NRW dem Stiftungsvorsitzenden auf der Veranstaltung einen Scheck über 2.000 € überreichen.

Ein wenig traurig war dann doch manche Gruppe, da sie die auf ihrer Rucksacktour mittlerweile liebgewonnene Gabe ihres Prominenten- nicht für sich ersteigern konnte. Getreu dem Motto: „Wer stiftet, gibt von dem, was er selbst empfangen hat“, blieb als Trost und die Gewissheit, dass der Erlös einer sinnvollen Verwendung zugeführt wurde.